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Rasenmäher: Auf zur Inspektion!

Wartung und Pflege für das Flaggschiff der Gartenarbeit

 

 

Rasenmäher-Kundendienst: wie oft – und wann?

Es ist eine Binsenweisheit: Wartung und Pflege, am besten regelmäßig, verlängern die Lebensdauer von Maschinen enorm. Natürlich macht der Rasenmäher da keine Ausnahme. Der befindet sich während des Sommerhalbjahrs schließlich im Dauereinsatz, muss sich regelmäßig durch dichtes Gras kämpfen und den Wildwuchs in Gärten, Parks und Grünanlagen im Zaum halten. Das fordert der Technik einiges ab, vom Motor bis zum Mähmesser. Etwa alle 25 Betriebsstunden, im Schnitt einmal jährlich, sollte der Rasenmäher deshalb in die Wartung. Im Idealfall erfolgt dieser Rundumcheck direkt vor dem Einwintern, nach dem letzten Einsatz im Herbst. Aber, Hand aufs Herz: Meist denkt man doch erst dran, wenn es wirklich akut wird – im Frühling! Spätestens dann, vor dem ersten Einsatz im neuen Jahr, ist die Inspektion jedoch fällig.

Vor der Inspektion steht die Reinigung – altes Gras und grober Schmutz werden entfernt

Was ist zu tun? Der „Rasenmäher-Wartungsplan“
Die Überholung eines Rasenmähers konzentriert sich auf alle mechanischen und – sofern vorhanden – elektronischen Komponenten. Die folgenden Arbeitsschritte zählen deshalb zum Einmaleins jeder Rasenmäher-Inspektion:

  • Reinigen: Falls nicht schon geschehen, wird der Mäher zunächst grob gesäubert und von Gras-Altlasten befreit. Das legt den Blick aufs Wesentliche frei und bildet die Grundlage für alle weiteren Arbeiten. Ohnehin sollte man seinen Rasenmäher regelmäßig reinigen – möglichst nach jedem Einsatz. Das hat einen einfachen Grund: Frisch gemähtes Gras ist feucht, und feuchtes Gras gärt. Dadurch entstehen Säuren – die wiederum die Kunststoffabdeckungen angreifen und das Mähmesser stumpf machen.
  • Räder und Schnitthöhenverstellung: Laufen die Räder frei oder blockieren sie? Lässt sich die Schnitthöhe wie vorgesehen einstellen – und wenn ja, sind die Einstellintervalle korrekt? Oft ist die Schnitthöhenverstellung zudem federunterstützt, was einerseits das Einstellen erleichtert, andererseits aber eine zusätzliche Verschleißquelle schafft.
  • Bowdenzug: Die Steuerung des Motors erfolgt bei Benzinrasenmähern in der Regel über Drahtkabel – sogenannte Bowdenzüge. Sind diese nicht optimal eingestellt, gedehnt oder gar rissig und spröde, wirkt sich das negativ auf die Gasannahme und damit auf Verbrauch und Emissionen aus. Reißt der Bowdenzug, lässt sich die Leistungszufuhr nicht mehr regeln. Alle Züge sollten deshalb regelmäßig mit Sprühöl geschmiert werden.
  • Starter und Starterseil: Manchmal ist es zum Verrücktwerden: Man zieht wieder und wieder am Anwerfseil – und der Motor macht keinen Mucks. Damit solche Situationen gar nicht erst entstehen, wird die Starter-Einheit des Rasenmähers unter die Lupe genommen. Die aktuellen Motoren des Herstellers Briggs & Stratton, die zum Beispiel in Viking-Benzinrasenmähern verbaut sind, besitzen überdies eine ReadyStart-Funktion. Hier misst eine integrierte Automatik die Temperatur des Motors und stellt die vom Vergaser benötigte Kraftstoffmenge bereit. Das soll garantieren, dass der Motor nach spätestens zwei Zügen anspringt – und diese Garantie erfordert eine regelmäßige Wartung des Systems.

In der hauseigenen Werkstatt übernimmt die Bernd Jacobi GmbH die Inspektion für Ihren Rasenmäher.

  • Luftfilter: Die meisten Rasenmäher sind mit herkömmlichen Papier-Lamellenluftfiltern ausgestattet. Diese haben naturgemäß eine begrenzte Lebensdauer und müssen von Zeit zu Zeit ersetzt werden. Das ist spätestens dann der Fall, wenn sich die Lamellen dunkel verfärbt haben, der Filter also zugesetzt ist. Dann kommt im Vergaser zu wenig Luft an – die Leistung sinkt. Manchmal reicht es jedoch schon, den Luftfilter einfach auszuklopfen.
    Die Spuren im Filter geben außerdem Aufschluss über mögliche Motorprobleme. Ist der Luftfilter beispielsweise verölt, deutet das auf eine defekte Zylinderkopfdichtung hin – besonders dann, wenn der Mäher dazu noch qualmt wie eine Dampflok.
  • Zündung und Zündkerze: Ist die Zündkerze trocken und braun oder gräulich gefärbt? Dann ist alles in Ordnung, der Zündfunke kann problemlos überspringen. Ist dagegen schon deutlicher Verschleiß erkennbar – beispielswiese runde Außenkanten an der Mittenelektrode -, sollte man die Kerze tauschen. Abhängig von der Dimension der zu bearbeitenden Rasenfläche wird ein Zündkerzenwechsel etwa alle drei Jahre nötig. Verrußte Zündkerzen weisen auf ein zu fettes Kraftstoffgemisch hin – beispielsweise durch einen zugesetzten Luftfilter.
  • Vergaser: Standgas, Halbgas, Vollgas – damit der Motor Benzin und Luft stets sauber verbrennt und in jeder Lage die optimale Leistung abruft, ist es wichtig, die Einstellung des Vergasers regelmäßig zu prüfen und wenn nötig nachzujustieren. In Härtefällen kann auch eine Komplettreinigung des Vergasers notwendig sein. Meistens reicht es aber aus, Zündkerzen und verschmutzte Filter auszutauschen. Das wirkt oft Wunder!
  • Ölwechsel: Einmal im Jahr sollten Motoröl und Ölfilter erneuert werden. Hier ist spezielles Kleinmotoren-Öl erste Wahl. Das abgepumpte Altöl kommt auf den Recyclinghof.
  • Mähmesser: Höhepunkt jeder Rasenmäher-Inspektion ist die Wartung des Messers. Das Schneidwerk wird bei intensiver Nutzung des Rasenmähers besonders beansprucht, ist jedoch zugleich elementar für schöne Mähergebnisse. Dafür muss es stabil sitzen, scharf sein und darf an der Schneide keine Kerben aufweisen.
    Das Nachschärfen und Auswuchten des Mähmessers ist Präzisionsarbeit und erfordert Feingefühl. Da stumpfe Messer jedoch unsauber schneiden und außerdem den Motor stärker beanspruchen, ist es wichtig, das Schneidwerk immer gut in Schuss zu halten.

 

Bei einem Rasentraktor oder Aufsitzmäher – immerhin in Aufbau und Technik beinahe ein „richtiges“ Kraftfahrzeug – kommen zusätzlich folgende Faktoren hinzu:

  • Vorderachse schmieren
  • alle Flüssigkeitsstände und Luftdruck der Reifen prüfen
  • Keilriemen prüfen und wenn nötig nachspannen
  • Batterie prüfen und laden

 

Muss ein Elektro-Rasenmäher auch zum Kundendienst?
Elektro- und Akkurasenmäher sind wartungsfrei –diese Behauptung bekommt man oft von windigen Händlern als Kaufanreiz um die Ohren gehauen. Allerdings stimmt das nur zum Teil. Richtig ist: Natürlich braucht ein Elektromäher weniger Zuneigung als ein Benziner. Ölwechsel, Luftfiltertausch oder Zündkerzen-Check fallen beim Elektromotor unter den Tisch, die Verschleißteile halten sich beim Stromer ebenfalls in Grenzen. Dennoch empfiehlt sich auch beim Elektrorasenmäher eine regelmäßige Inspektion. Denn dem Messer ist es ziemlich wurscht, ob es von der Kraft eines Verbrenners oder eines Elektromotors durchs dichte Gras geprügelt wird – die Abnutzung ist dieselbe. Und auch ein Akkumäher kommt nicht ohne mechanische Komponenten aus – Stichwort Schnitthöhenverstellung.
Motortechnisch beschränkt sich der Checkup meist auf eine einfache

Funktionsprüfung. Sollte hier wider Erwarten ein Fehler zu Tage treten, kommt man um die Fachwerkstatt jedoch nicht herum.

 

Auch Elektrorasenmäher müssen regelmäßig in die Wartung

Inspektion: Am besten zum Fachhändler!
Natürlich ist es möglich, sämtliche Wartungsarbeiten am Rasenmäher in Eigenregie zu erledigen. Das erfordert allerdings eine Menge Aufwand und entsprechende handwerkliche Kenntnisse. Vor allem das Nachschärfen des Messers ist nichts für Anfänger. Deshalb bietet sich für den jährlichen Kundendienst der Gang zum Fachmann an. Die Bernd Jacobi GmbH übernimmt beispielsweise die Inspektion sämtlicher gängiger Rasenmäher von Stihl, Viking, Sabo, Honda, AS – Motor. Dazu zählen auch die Wartung von Briggs & Stratton-Rasenmähermotoren und gegebenenfalls anstehende Reparaturen.

Die Bernd Jacobi GmbH bietet seinen Kunden außerdem das Rundum-sorglos-Paket an: Zu prüfende Rasenmäher werden abgeholt und nach erfolgter Inspektion wieder zu Ihnen Nachhause gebracht*. So bleibt neben den Händen auch der eigene Kofferraum sauber.
*gegen Zusatzgebühr

Fazit:

  • Rasenmäher sind robuste Maschinen. Doch damit sie lange funktionieren, bedürfen auch sie regelmäßiger Wartung und Pflege. Einmal im Jahr sollte deshalb eine Inspektion erfolgen.
  • Bei der Inspektion werden insbesondere der Motor, das Mähwerk sowie Verschleißteile überprüft, bzw. ersetzt.
  • Elektrorasenmäher sind zwar nicht so wartungsintensiv wie Benziner, auch sie kommen jedoch um eine regelmäßige Inspektion nicht herum. Das betrifft vor allem das Mähmesser.
  • Statt den ganzen Aufwand selbst auf sich zu nehmen, empfiehlt sich der Gang zum Fachmann.

Ihr Rasenmäher – bei der Bernd Jacobi GmbH in besten Händen!

Kundendienst, Wartung, Reparatur – alles aus einer Hand.

Gerne nehmen wir Ihre Anfragen entgegen:
Tel. +49(06192-97179-0 oder per Email an info@gartengeraete-jacobi.de